Die ersten Glocken

Die katholische Kirche in Herbede erhielt zur Einweihung der Kirche am 14. Juli 1889 eine Bronzeglocke, die 1888 in der Glockengießerei Munte gegossen wurde. Die Glocke hatte ein Gewicht von 195 kg und einen Durchmesser von 670 mm.

Die Glockeninschrift lautete: Ehre sei Gott in der Höhe,
auf der Glockenrückseite stand: Friede auf Erden,
und auf dem Schlagring: Gegossen von Carl Munte in Witten 1888.

Am 11. Juni 1918 war die Glocke hier noch vorhanden, da sie als Läuteglocke zurückgestellt wurde. Wahrscheinlich wurde die Glocke dem Bochumer Verein überlassen, als dieser im September 1920 drei Gussstahlglocken lieferte, die heute noch vorhanden sind.

Ob 1889 noch eine zweite Glocke vorhanden war, ist unklar.

Quelle: Königliches Hochbauamt, 19. Juni 1917

Das heutige Stahlgeläut der Kirche

Die größte Glocke f¹ hat einen Durchmesser von 1333 mm und ein Gewicht von 1010 kg.
Die mittlere Glocke as¹ hat einen Durchmesser von 1100 mm und ein Gewicht von 460 kg.
Die kleine Glocke c² hat einen Durchmesser von 915 mm und ein Gewicht von 340 kg.
Über die Inschrift der Glocken liegen keine Angaben vor.

Quelle: Historisches Archiv Krupp 9. März 1999

Auf der Seite Glockengießerei Munte wurden von Herrn König weitere interessante Informationen über Glocken der Gießerei Munte zusammengestellt, von dem freundlicherweise auch die nebenstehende Abbildungen stammen.


Pfarrei St. Peter und Paul, Witten - Sprockhövel - Wetter

Büro

Kortenstr. 2

45549 Sprockhövel

Tel: 023 39 / 23 15

Fax: 023 39 / 31 88

E-Mail: info(at)peterundpaul-herbede.de