Lebendiger Wortgottesdienst in St. Liborius!
Seit einigen Jahren findet in St. Liborius nur noch vierzehntäglich am Sonntag eine Hl. Messe statt. Damit ist der Sonntag alle zwei Wochen frei für eigene Gottesdienst-Aktivitäten!
Zielgruppe für die 4 bis 5 Mal im Jahr stattfindenden Wortgottesdienste ("für Groß und Klein") sollen vor allem
Familien mit Kindern sein.
Interessierte Gemeindemitglieder haben sich zu einem Organisationsteam zusammengefunden, die diese Idee umsetzen. Neue Mitstreiter sind hier herzlich willkommen!
Ansprechpartnerin ist Gabriele Danz vom Vorstandsteam "Gemeindeausschuss".
E-Mail: [email protected]
so war die Einladung zum Wortgottesdienst für Groß und Klein überschrieben, der am 5. Juli 2026 in der Kirche St. Liborius in Wengern stattfand.
Seit dem 23. April 2023, an dem der erste Wortgottesdienst durch ein Wortgottesdienst-Team ohne Unterstützung aus dem pastoralen Bereich stattfand, haben bisher insgesamt 15 weitere Wortgottesdienste für Groß und Klein stattgefunden, sodass man mit gewisser Berechtigung von einer bewährten Gottesdienstform sprechen kann, die vor allem Kinder und Jugendliche ansprechen soll und insoweit auch erfolgreich ist.
Grundlage für den Gottesdienst ist immer das Evangelium vom Tage. Wenn die Zielgruppe sich angesprochen fühlen soll, müssen die Texte der Evangelien einmal in kindgerechte Sprache, zum anderen in die Lebensumstände der heutigen Zeit übertragen werden. Ein weiterer, wichtiger Aspekt muss hinzutreten: Kinder wollen an dem Geschehen beteiligt werden, eine aktive Rolle dabei einnehmen und nicht passiv dem Ganzen zuschauen.
Den Mitgliedern des Vorbereitungsteams, das aus rund einem Dutzend Gemeindemitgliedern besteht, ist es bisher immer gelungen, das Gefühl für das Interesse der Kinder, diesen Teil „Aktion“ genannt, mit viel Phantasie umzusetzen.
So wurde der Bibeltext nach Mt 11, 25-30 übersetzt in eine Nacherzählung von Otto Penn, dessen Kernaussage ist, dass Jesus sagt: „Mit all dem, was euch das Leben schwer macht, dürft ihr zu mir kommen. Bei mir dürft ihr euch ausruhen und ich gebe euch neue Kraft!“
Im Mittelgang der Kirche lagen Pflastersteine. Die Kinder und die Erwachsenen wurden aufgefordert, ihre Sorgen und Ängste auf einen Zettel zu schreiben, den Zettel auf einen der Pflastersteine zu legen und ihn dann nach vorn zum Altar zu bringen. Kinder, aber auch Erwachsene, machten regen Gebrauch von dieser Möglichkeit, das, was sie bedrückt, zum Altar zu bringen und darauf zu vertrauen, „dass mit Jesus das Leben leichter geht“.
Wie immer wurden nach dem Wortgottesdienst alle Gottesdienstbesucher ins Gemeindezentrum zu Kaffee, Kuchen, Würstchen und Kaltgetränken eingeladen, um Gemeinschaft zu erleben und miteinander ins Gespräch zu kommen.
Der nächste Wortgottesdienst ist für Sonntag, den 20. September 2026, 11:00 Uhr, geplant.
Text und Fotos: Werner-Georg Kölling
Mit Jesus geht das Leben leichter
Wir möchten Sie ganz herzlich zu diesem besonderen Gottesdienst für Groß und Klein einladen.
Im Anschluss besteht die Möglichkeit, sich bei Getränken und einem Imbiss auszutauschen.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Mit Begeisterung nutzten die kleinen Gottesdienstteilnehmer das Angebot, selbst Fürbitten zu verfassen und diese der Gemeinde vorzutragen.
Wortgottesdienst für Groß und Klein am 19. April in St. Liborius
Der Wortgottesdienst stieß wieder einmal auf großes Interesse und vor allem die Zahl der jungen Besucher, die mit ihren Eltern zum Gottesdienst kamen, war erstaunlich.
Das Evangelium vom Tage nach Joh 21, 4-14 lag diesem Wortgottesdienst zugrunde. Jesus offenbarte sich seinen Jüngern auf folgende Weise: Die Jünger vermissten den Auferstandenen und verabredeten sich zum Fischfang. Sie warfen die Netze wie immer aus, aber sie fingen nichts. Enttäuscht kehrten sie zurück. Da stand Jesus am Ufer, aber sie erkannten ihn nicht.
Er empfahl ihnen, das Netz auf der rechten Seite des Bootes auszuwerfen. Sie taten es und fingen so viele Fische, dass das Netz ganz voll war.
Etwas Neues wagen, dazu animierte Karsten Thiele vom Team Wortgottesdienst die kleinen und die großen Gottesdienstteilnehmer. Mal etwas Ungewöhnliches tun, z. B. nicht wie sonst auf der rechten Seite in der Kirche zu sitzen, sondern auf der anderen. Oder einmal die Glocke läuten, einmal in der Apsis Platz nehmen oder einmal eine Fürbitte schreiben und diese selbst oder von anderen am Ambo vorzutragen.
Gerade die jungen Beuscher waren es, die sich zum Schreiben einer Fürbitte meldeten und diese dann auch vorlasen. Die Bank verlassen und nach vorne vor den Altar zu treten war somit eine neue Erfahrung. Schön, dass sie sich trauten!
Karsten Thiele stellte heraus, dass uns Gott Wahlmöglichkeiten im Leben lässt. Das Leben ist nicht vorherbestimmt, sondern jeder hat die Möglichkeit und die Chance, sein Leben selbst zu bestimmen und Veränderungen vorzunehmen.
Wie immer wurden wieder zum Text passsende Lieder aus dem Schwerter Liederbuch und dem Halleluja-Heft gesungen, die von Christel Bunse (Gitarre), Meinolf Melcher (Gitarre) und Andreas Puscz (Akkordeon) begleitet wurden. Die Musikgruppe wurde ergänzt von Antonia Melcher, die die Kommunionausteilung gesanglich begleitete. Der spontane Applaus nach dem vorgetragenen Lied und auch das Klatschen beim Singen eines weiteren Liedes zeigte die Freude, mit der die kleinen und großen Besucher dem Gottesdienst folgten.
Teammitglied Marek Kosok lud die Anwesenden wie immer anschließend ins Gemeindezentrum zu Kaffee, Kuchen, Würstchen und Kaltgetränken ein. Der nach dem Wortgottesdienst dort stattfindende Gedankenaustausch ist fester Bestandteil und findet regen Anklang.
Freuen wir uns schon jetzt auf den kommenden Wortgottesdienst am 5. Juli 2026 um 11 Uhr. Dazu sind alle herzlich eingeladen.
Text und Foto: Werner-Georg Kölling
Zu diesem besonderen Gottesdienst möchten wir Sie ganz herzlich einladen.
Neue Wege müssen wir immer wieder in unserem Leben beschreiten. Wir werden nicht gefragt. Es gehört zu unserem Leben dazu. Aber Gott geht mit uns!
Wir freuen uns auf Ihr Kommen.
„Bereitet den Weg des Herrn! Macht gerade seine Straßen“…
so lautete der Text des Evangeliums vom Sonntag, dem 7. Dezember, nach Mk 1,1-8. In dem Wortgottesdienst für Groß und Klein am gleichen Tag in St. Liborius fragte Karsten Thiele vom Team Wortgottesdienst daher die Kinder, was man alles benötigt, um einen Weg zu finden.
Für die Kinder waren es die Hinweisschilder, die ihnen am Wichtigsten erschienen. So erhielten die Kinder nur kurze Zeit später die Aufgabe zum Bau von Hinweisschildern. Dies taten die Kleinen
mit großer Hingabe und erfreuten sich am Einsatz der zur Verfügung gestellten Werkzeuge.
Anhand der gebauten Schilder wurde auf den Weg zu Gott hingewiesen. Im weiteren Verlauf nahm dann das Tragekreuz die Wegweisung zu Gott ein. Damit war ein guter Übergang zum Evangelium geschaffen. Dort forderte Johannes der Täufer die Menschen auf, umzukehren, um auf den rechten Weg zu Gott zu gehen, ihre Sünden zu bekennen und sich taufen zu lassen.
Am Tag zuvor, am 6. Dezember, gab es den Festtag für einen Menschen, der viele Jahre später als Johannes gelebt hatte, der aber ebenso von Gottes Größe überzeugt war und in seiner Zeit dafür einstand. Es war der hl. Nikolaus. Zur Überraschung aller kam der Nikolaus zu Besuch in den Gottesdienst.
Karsten Thiele interviewte den hl. Nikolaus, der bereitwillig erzählte, was er Gutes für die Menschen getan hatte:
„In meinem Land war eine große Hungersnot und es gab weit und breit keine Nahrung mehr. Da erfuhr ich, dass Schiffe voll mit Weizen geladen in den Hafen eingelaufen wären. Da ging ich hin und bat
die Schiffsleute, dass sie aus jedem Schiff nur hundert Maß Weizen geben sollten, um die Hungernden zu retten. Die Schiffsleute antworteten mir: „Vater, das trauen wir uns nicht zu tun, denn das
Korn wurde in Alexandria abgemessen und so müssen wir es in die Scheunen des Kaisers bringen." Da sagte ich: „Tut, was ich euch sage und ich schwöre euch bei der Kraft Gottes, dass ihr bei den
Kornmessern des Kaisers keine Minderung haben werdet an eurem Korn." Die Schiffsleute erfüllten meine Bitte; und als sie vor die Diener des Kaisers kamen, hatten sie so viel Maß Korn, wie sie in
Alexandria geladen hatten. Da machten sie das Wunder öffentlich und priesen den Herrn.“
Wie auch in den vorherigen Gottesdiensten wurden wieder passende Lieder aus dem Halleluja-Heft gesungen, die von Christel Bunse (Gitarre), Meinolf Melcher (Gitarre) und Andreas Puscz (Akkordeon)
begleitet wurden.
Ein besonderer Moment war das nach der Kommunionausteilung vorgetragene Lied, das viele in besonderer Weise berührte. Antonia Melcher sang das Lied „The fields of Athenry“ und wurde dabei von Meinolf Melcher auf der Gitarre begleitet. Es ist ein irisches Volkslied, das die große Hungersnot in Irland (1845-1850) thematisiert. Es erzählt die Geschichte eines fiktiven Mannes namens Michael, der verhaftet und nach Australien deportiert wird, nachdem er Mais gestohlen hat, um seine hungernde Familie zu ernähren.
Anschließend wurden die Gottesdienstbesucher wie immer ins Gemeindezentrum zu Kaffee, Kuchen, Würstchen und Kaltgetränken eingeladen. An den bereitgestellten Tischen kam es dann zu guten Gesprächen und einem regen Austausch untereinander. Für die Besucher ist es schön, diese Gemeinschaft zu erleben und miteinander zu teilen.
Der nächste Wortgottesdienst ist für Sonntag, 11.1.2026, geplant. Dabei steht die Aussendung der Sternsinger im Mittelpunkt.
Text und Fotos: Werner-Georg Kölling
Sehet die zweite Kerze brennt! Karsten Thiele interviewt den hl. Nikolaus „The fields of Athenry“
„Schlüssel zum Herzen“
Die Wortgottesdienste für Groß und Klein in St. Liborius richten sich in erster Linie an Kinder und Jugendliche und so waren am 29. Juni trotz des heißen Wetters, bei dem ein Strandbadbesuch als mögliche und interessante Alternative zum Gottesdienstbesuch zur Wahl stand, wieder zahlreiche Kinder mit ihren Eltern oder Großeltern und andere Kirchenbesucher erschienen, um das Wort Gottes zu hören.
Mit Ausnahme der Wandlung, die einem Priester vorbehalten ist, enthält auch der Wortgottesdienst alle gewohnten Messteile. Das Vorbereitungsteam des Wortgottesdienstes erarbeitet in Zusammenkünften die jeweiligen Inhalte und legt fest, welche Personen welche Gottesdiensteile übernehmen.
Das Evangelium des Tages (Mt. 16, 13-20) ist überschrieben mit „das Messiasbekenntnis des Petrus und die Antwort Jesu“. In „leichter“ Sprache heißt es, dass Jesu seine Freunde gefragt hat, was die Leute denken, wer er sei. Als Petrus sagt: „Du bist wirklich der Sohn von Gott“, freut Jesus sich und sagt ihm, wer er, Petrus; ist: „Du bist der feste Felsen, auf den ich meine Kirche bauen will, die niemand kaputt machen kann. Ich gebe dir einen Schlüssel, damit kannst du die Herzen der Menschen aufschließen und ihnen helfen, zu Gott zu kommen.“
Karsten Thiele vom Vorbereitungsteam nahm diese Aussage zum Anlass, die Kinder zu fragen, warum man etwas verschließt. In einem Wettbewerb von zwei Kindergruppen wurde die Aufgabe gestellt, ein Herz, das mit fünf Schlössern verschlossen war, mit fünf verschiedenen Schlüssel zu öffnen, um den Zugang zum Herzen (des Nächsten) zu finden. „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst, ist der Zauberspruch, mit dem man Zugang zum Herzen seiner Mitmenschen findet.“
Die Zeit der beiden Teams, die Schlösser zu öffnen, wurde gestoppt, dabei zeigt sich, dass es gar nicht so leicht war, den Zugang zum Herzen (des Nächsten) zu finden.
Während sich die beiden Teams bemühten, die passenden Schlüssel für die Schlösser zum Herzen zu finden, waren die Erwachsenen aufgefordert, auf ausgelegte Zettel zu schreiben, warum überhaupt etwas abgeschlossen ist. Ergebnis war, dass wir Dinge verschließen aus Angst vor Verlust oder - speziell beim Herzen - aus Angst vor Verletzungen. Wir sollten keine Angst haben, denn die Botschaft Jesus sagt, dass wir grundsätzlich gut wie von Gott gewollt. Wer sollte uns beim Glauben daran verletzen können?
Wie immer wurde aus den Halleluja-Heften, dem Schwerter Liederbuch und dem Gotteslob gesungen, begleitet von Christel Bunse (Gitarre) und Andreas Puscz (Akkordeon).
Anschließend, im Gemeindezentrum, gab es bei Kaffee, Kaltgetränken, Würstchen und Kuchen viel zu erzählen, wie immer hielt die Begeisterung der Kinder über ihre aktive Teilnahme am Wortgottesdienst noch an und war Gesprächsthema.
Der nächste Wortgottesdienst für Groß und Klein wird am 21. September 2025, 11 Uhr, in St. Liborius, sein.
Text: Werner-Georg Kölling
„Nach Hause kommen!“,
so lautete das Thema des Wortgottesdienstes für Groß und Klein am 30. März in der Kirche St. Liborius. Grundlage war das Evangelium von diesem Tage nach Lukas 15, 11-32. Es ist das Gleichnis vom verlorenen Sohn, der sein Erbteil verlangt und in die Welt zieht. Er führt ein ausschweifendes Leben und bringt sein Erbteil auf diese Weise durch, bis er mittelos dasteht. Als eine große Hungersnot kommt, lassen ihn seine Gefährten, mit denen er gefeiert hat, fallen. Auf sich gestellt, nimmt er eine Arbeit als Schweinehirt an. Er hat nichts zu essen und denkt daran, dass es den Knechten seines Vaters besser als ihm ergeht. Er bereut, was er getan hat und kehrt zurück ins Vaterhaus und zeigt seinem Vater tiefe Reue über sein bisheriges Leben.
Sein Vater freut sich über die Rückkehr des verlorenen Sohnes und feiert aus diesem Anlass ein Fest. Der ältere Sohn, der viele Jahre seinem Vater geholfen hatte und fleißig auf dem Hof gearbeitet hatte, war wütend und fühlte sich ungerecht behandelt, weil für ihn nie ein Fest mit seinen Freunden gefeiert worden ist. Der Vater versteht seinen Unmut, sagt ihm aber, dass er sich über die Rückkehr des verloren geglaubten Sohn sehr gefreut hatte.
Für die zahlreich erschienenen Kinder, ihre Eltern und die weiteren Gottesdienstbesucher (Gottesdienst für Groß und Klein!) war es spannend zu sehen und zu hören, wie im Rahmen des Gottesdienstes, der sich wie bisher immer eng an der Liturgie orientierte, das Evangelium kindgerecht umgesetzt wurde.
Karsten Thiele vom „Team Wortgottesdienst“ fand schnell Kinder, die bereit waren, den Text des Evangeliums spielend in die heutige Zeit zu „übertragen“. Sie waren mit großem Eifer dabei.
Karsten Thiele stellte mit seinen begleitenden Worten den Sinn und Inhalt dieses Evangeliums kindgerecht dar, sodass jedem deutlich wurde, dass Gott Reue und Umkehr vom falschen Weg mit seiner allumfassenden Barmherzigkeit und Güte verzeiht.
Wie immer sangen die kleinen und die großen Besucher zu den übrigen Teilen des Wortgottesdienstes die Lieder, die mit Gitarre (Meinolf Melcher) und Akkordeon (Andreas Puscz) begleitet wurden.
Das Gehörte und Gesehene war anschließend im Gemeindezentrum bei Kaffee, Kuchen und Würstchen Gegenstand des kommunikativen Zusammenseins.
Der nächste Wortgottesdienst findet am Sonntag, 29. Juni 2025, 11 Uhr, in der St.-Liborius-Kirche statt.
Text/Fotos: Werner-Georg Kölling
"Neues Leben erwacht"
Unter diesem Leitmotiv stand der Wortgottesdienst für Groß und Klein am 17. März 2024 in der St. Liborius Kirche. Grundlage war das Evangelium vom Tage nach Joh. 12, 20-33. Es handelt von dem Weizenkorn, das sterben muss, damit neues Leben erwacht. In diesem Gleichnis nutzt Jesus das Bild vom Weizenkorn, um seine Freunde darauf vorzubereiten, was kommen wird: Seine Verhaftung und seinen Tod am Kreuz. Doch sein Tod ist nicht das Ende, denn es folgt die Auferstehung. Nach seinem Tod kommt neues Leben. Darauf dürfen auch wir vertrauen.
Das wurde verdeutlicht durch Pflanzschalen, in denen Körner eingepflanzt wurden, die abgestorben sind und neues Leben erwacht. Das Korn beginnt zu keimen. Es entwickelt Wurzeln, aus denen ein frischer grüner Halm aus der Erde wächst. Aus dem grünen Halm wächst eine eine Ähre. In dieser Ähre stecken viele Weizenkörner.
Ein bunter Luftballon diente als zweites Beispiel. Alle Gottesdienstteilnehmer konnten sehen, wie er zerstochen wurde und platzte, darin waren zur Überraschung aller viele weitere Luftballons versteckt. Aus der Zerstörung erwächst Neues. An dieser interaktiven Aktion beteiligten sich die Kinder mit Begeisterung.
Zu den einzelnen Teilen des Wortgottesdienstes (Kyrierufe, Fürbitten, Kommunionausteilung) wurden mit Gitarrenbegleitung (Meinolf Melcher) Lieder aus dem Schwerter Liederbuch gesungen.
Anschließend traf sich die Gemeinde im Gemeindezentrum, um bei Kaltgetränken, Kaffee, Kuchen und Würstchen Gemeinschaft zu halten.
Text und Fotos: Werner-Georg Kölling
Foto 1: Petra Rechmann vom Vorbereitungsteam begrüßt und spricht das Tagesgebet mit Kyrie. Rechts im Bild der große schwarze Luftballon, der im weiteren Verlauf eine Rolle spielt, davor die Pflanzschalen.
Foto 2: Der Luftballon soll zerstört werden. Viele Kinder wollen ihn mit der Nadel zerstechen. Mit "Schnick, schnack, schnuck" wird der Sieger híerzu ermittelt.
Foto 3: Der große Ballon ist geplatzt, viele kleine Ballons sind herausgefallen.
Fotos: Werner-Georg Kölling
“Froh zu sein bedarf es wenig…“
Ein Wortgottesdienst für Klein & Groß in der Karnevalszeit - geht das überhaupt? Weithin vergessen sind die Ursprünge des bunten Treibens vor der Fastenzeit. In „www.katholisch.de“ heißt es dazu: Karneval ist ein zutiefst christliches Fest!
So lag es nahe, den fünften Wortgottesdienst für Klein & Groß in die Karnevalszeit zu legen und dabei die Kinder ausdrücklich dazu zu ermuntern, kostümiert in die Kirche zu kommen. Wie schon bei den vorherigen Wortgottesdiensten fand diese Art, Gott in seinem Haus nahe zu sein und ihm für seine Fürsorge zu danken bei den Kindern und ihren (Groß-)Eltern großen Anklang.
Anschließend wurden alle Teilnehmer ins Gemeindezentrum eingeladen, wo der Vormittag bei Kaffee, Kuchen, Kaltgetränken, Würstchen und Berlinern der gelungene Wortgottesdienst ausklingen konnte.
Fotos: Werner-Georg Kölling
„Du hast es drauf! Du kannst das!“
Das Evangelium vom Tage war wieder Grundlage des Wortgottesdienstes am 19. November 2023. Wer hat noch nicht vom Gleichnis der unterschiedlichen Talente
gehört?
Die Kinder waren im Gottesdienst aufgefordert, sich ihrer besonderen Fähigkeiten bewusst zu werden und sie auch gegenüber den anderen Kindern zu verdeutlichen. Damit verbunden war die Absicht, Selbstbewusstsein zu wecken und „sein Licht nicht unter den Scheffel zu stellen“.
Einen besonderen Akzent erhielt der Wortgottesdienst, dass sich die Erstkommunionkinder gemeinsam mit dem Vorbereitungsteam Heike Kieber und Patrizia Amephy Melcher vorstellten. Die Gottesdienstteilnehmer, die die Kirche nahezu bis auf den letzten Platz füllten, waren anschließend zu einem Imbiss in das Gemeindezentrum eingeladen, um das soeben Gesehene und Gehörte in Gesprächen miteinander nachklingen zu lassen.
Ein herzliches Dankeschön an das gesamte Team des Wortgottesdienstes und alle großen und kleinen Besucher!
„Wer kann über seinen Schatten springen?“
Am Sonntag, den 3. September 2023 um 11.00 Uhr war es wieder soweit: Wortgottesdienst für Groß & Klein in unserer Kirche. Das zugegeben etwas sperrige Evangelium des Tages wurde vom Team rund um den Wortgottesdienst einmal mehr spannend und erfahrbar für Alle umgesetzt. Das anschließende Zusammensein bei Würstchen, Kuchen und Getränken im Gemeindezentrum rundete den Vormittag in St. Liborius ganz wunderbar ab.
Ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmer und das komplette Team des Wortgottesdienstes!
Fotos: Werner-Georg Kölling
Am 4. Juni 2023 hieß es in unserem Wortgottesdienst „Sommerferien in Gefahr“!
Schlag 11.00 Uhr ertönte die Melodie der Tagesschau und Tagesschausprecher Marek Kosok verkündete, dass die Kultusministerkonferenz beschlossen habe, die Sommerferien in diesem Jahr ausfallen zu
lassen. „Wenn die Kinder jedoch bereit wären, das Liebste das sie haben abzugeben, bestünde eine Möglichkeit, das die Ferien trotzdem stattfinden könnten…“
Zugrunde lag die Übertragung des Evangeliums von diesem Tag auf eine kindergerechte Ebene: „Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn
hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht…“ Eine tolles und spannendes Thema, ausgedacht und umgesetzt von unserem Team rund um den Wortgottesdienst Karsten Thiele, Marek Kosok
und Gabi Danz. Musikalisch begleitet wurde der Gottesdienst durch Meinolf Melcher mit seiner Gitarre.
Fotos: Werner-Georg Kölling
„Kommunion heißt Gemeinschaft!“
Unter diesem Motto stand die Premiere für den „Lebendigen Wortgottesdienst“ in St.
Liborius. Mittelpunkt an diesem Vormittag war das Thema „die wundersame Brotvermehrung“. Untermalt mit Liedern aus dem Halleluja-Heft, begleitet von Meinolf Melcher auf der Gitarre.
Nach der Feier luden die Initiatoren zu einem Zusammentreffen aller Teilnehmer ins Gemeindezentrum ein, wo Waffeln, Kaffee und Getränke von fleißigen Helfern vorbereitet und gereicht wurden. Eine rundum gelungene Premiere für Groß und Klein!
Foto: Werner-Georg Kölling
