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Landung im Urwalddickicht Südamerikas

Der Flug AuM1703 landete pünktlich um 10 Uhr in Südamerika. Wo dort genau, lässt sich im Urwalddickicht und Großstadtdschungel nicht immer so genau sagen, aber ein Liegestuhl wartete einladend vor der Kirchentür.

Die letzte Station der Fastenaktion unserer Pfarrei „In 40 Tagen um die Welt“ startete in Augustinus und Monika am 17. März um 10 Uhr mit einem bunten Gottesdienst. Wir hatten eingeladen, den südamerikanischen Kontinent zu bereisen und dabei sowohl den Regenwald zu erleben als auch einen Eindruck von der großen Metropole São Paulo zu gewinnen.

Bunte Schmetterlinge (fast 200, von fleißigen Händen gefaltet!) erwarteten die Besucher zusammen mit Pastor Hesse, der Band und einigen reiselustigen Kindern.

Mit einem brasilianischen Lied begrüßt, fühlten wir uns gleich mittendrin: in Südamerika. Unser Ausgangsziel war die Großstadt São Paulo, die mit mehr als 12 Millionen Einwohnern eine der bevölkerungsreichsten Städte der Welt ist. Wir hörten, dass der Brasilienkreis hier schon seit mehr als 30 Jahren Hilfsprojekte für benachteiligte Kinder und Jugendliche unterstützt.

Der Amazonas-Regenwald war unser nächstes Ziel. Wir tauchten ein in die Geräuschkulisse des Dschungels mit quakenden Fröschen, zirpenden Grillen und zwitschernden Vögeln. Zum Glück traf uns nicht wirklich der Regen des heftigen Gewitters! An der Grenze von Brasilien zu Peru und Kolumbien erwartete uns Valeria, die wir bereits bei unserer Sternsinger-Aktion kennengelernt hatten. Die Kinder nahmen uns mit auf Valerias Abenteuerspielplatz Regenwald (ein Text von Susanne Dietmann).

Das Ende des Gottesdienstes bedeutete aber noch nicht das Ende der Reise!

Die Fortsetzung des aktionsreichen Sonntags fand beim traditionellen Fastenessen im Gemeindesaal statt. Aus Bolivien wurde Las Leonas vorgestellt, die Fingerpüppchen herstellen, von deren Qualität sich die Besucherinnen und Besucher überzeugen konnten. Vor dem Pfarrsaal verkaufte der Brasilienkreis Eine-Welt-Produkte und Feines aus der Upcycling-Werkstatt.

Diesmal waren aus benachbarten Gemeinden Menschen gekommen und aus der Kirche kamen einige Familien mit Kindern. So wurde es eine gemischte, bunte Gemeinschaft. Bis die Pellkartoffeln soweit waren, fanden viele interessante Gespräche an den Tischen statt. Alle saßen „gemischt“: Alteingesessene, Gäste und alle, die Lust auf leckere Speisen hatten. Denn das Buffet hatte es wieder in sich: Dips aller Arten, eingelegter Fisch, Salate, frisch gebackenes Brot und aus dem arabischen Raum mit Reis gefüllte Gurken und Weinbergblätter und Dattelbutter. Zum Buffet gab es frische Waffeln der KÖB, die in ihren Räumen neue Bücher vorstellte.

Ein herzliches Dankeschön allen, die für Vorbereitung und Durchführung Zeit, Nerven und Kreativität eingebracht haben.

 

(Text: Andrea Frenschek und Dorothee Janssen, Fotos: Markus Heinzelmann)