Der Ökumenekreis Wengern stellt sich vor!
Zurzeit besteht der Ökumenekreis Wengern aus 10 Personen. Wir treffen uns zweimal im Jahr und überlegen, welche Aktivitäten wir im
nächsten Halbjahr anbieten können. In der Vergangenheit haben wir Advents- und Passionsandachten gestaltet, die jeweils im Wechsel in der evangelischen Dorfkirche bzw. in St. Liborius
stattfanden. Heute überlegen wir, ob diese Andachten noch zeitgemäß sind, da der Besuch in den letzten Jahren merklich nachgelassen
hat.
Themenabende, Diskussionen, Bibelabende sind eine spannende Herausforderung für uns Laien. Wir bleiben zuversichtlich! Haben Sie
Ideen, Vorschläge und den Mut, Kirche und Ökumene neu zu gestalten? Dann sind Sie in unserem Kreis herzlich willkommen!
Kontakt:
Hildegard Schwier, T.02335 / 70398
Dagmar Eggert, T.02335 / 72061
In diesem Jahr trägt die Fastenaktion der evangelischen Kirche das Thema:
„7 Wochen Ohne“.
Diese Fastenaktionen besteht seit 1983 und lädt alle Menschen dazu ein, den Blick auf ihren Alltag zu verändern.
In diesem Jahr steht die Fastenaktion unter dem Motto:
„MIT GEFÜHL! Sieben Wochen ohne Härte“.
Dies hat der ökumenische Kreis der evangelischen und katholischen Kirchengemeinden in Wengern zum Anlass genommen, zwei Fastenandachten
anzubieten.
Der erste Termin steht unter dem Thema: Mit Gefühl.
Er findet am 13.03.2026 um 18.00 Uhr in der evangelischen Kirche, Kirchstraße 6 statt.
Der zweite Termin trägt das Motto: Verletzlichkeit.
Dieser findet am 20.03.2026 um 18.00 Uhr in der katholischen Kirche St. Liborius, Am Leihloh 4 statt.
Herzliche Einladung zu diesen beiden Fastenandachten.
Das ökumenische Team
Atemholen im Advent…
… unter diesem Motto standen die Andachten des Ökumenekreises im diesjährigen Advent. Zwei gelungene Veranstaltungen mit Liedern, besinnlichen Texten und Impulsen
für diese mitunter doch sehr hektische Zeit!
Foto: C. Sarter
Ökumenische Andachten im Licht der Farbmeditationen
An den vier Donnerstagen im Advent begeisterte die farbig illuminierte Evangelische Dorfkirche die Besucher. Das Zusammenspiel von Licht, Texten und Musik ließ die Gottesdienstteilnehmer innehalten und erspüren, welche Botschaft uns die Farben mit auf den Weg durch den Advent geben können.
Foto: Wilfried Witulski
Am ersten Abend erstrahlte die Kirche in Grün. Grün begegnet uns im Tannengrün des Adventskranzes. Grün symbolisiert Hoffnung und Leben, Wachsen und Gedeihen.
Am zweiten Abend leuchtete die Kirche in Rot. Rot ist als Warn- und Signalfarbe in unserem Alltag verankert, aber auch als Farbe der Liebe und des Miteinanders.
Am dritten Abend war die Kirche in Rosa/Violettes Licht getaucht. Rosa wird verbunden mit Kleinmädchenromantik, steht aber auch für „Gaudete“ - „Freuet euch“. Violett gilt als Farbe des Feminismus, aber auch der Macht und Unmoral. Uns sehr vertraut ist Violett als liturgische Farbe des Übergangs im Advent und der Fastenzeit.
Am letzten Abend umgab die Gottesdienstbesucher gelbes Licht. Gelb steht für Gier, Falschheit und Schande, aber auch für Wärme und Lebensfreude, verkörpert durch Sonne und Sterne. Sterne dienen zudem als Orientierungspunkte.
Alle Andachten endeten mit dem gemeinsam gesungenen Kanon „Mache dich auf und werde Licht“.
Die Mitwirkenden Julia Mehl (Meditationstexte), Susanne Kamplade und Reinhold Knofius (Gitarre und Gesang) standen
zudem noch vor der großen Herausforderung der Erkältungswelle, so dass einmal Pastor Michael Waschhof am Klavier die Musiker unterstützte und Meike Bolte in der letzten Andacht die
Meditationstexte vortrug.
Im Anschluss an die Andachten nutzten viele Gottesdienstbesucher das Angebot, bei einem Glas Punsch oder einer Tasse Tee ins Gespräch zu kommen.
Allen Mitwirkenden ein herzliches „Dankeschön“.
Für den Ökumenekreis
Hildegard Schwier
Fotos: Wilfried Witulski
