
Am 11. und 12. Januar waren in Wengern und Esborn wieder 37 Sternsinger sowie 22 erwachsene Begleiterinnen und Begleiter unterwegs zu den Häusern und Wohnungen im Dorf. Das Sternsingen wird hier traditionell gemeindeübergreifend ökumenisch durchgeführt.
Bei einem Vorbereitungstreffen waren die Kinder schon am 7. Januar von den Organisatoren des Sternsingens in unserer Gemeinde, Beate Kamplade und Gerhard Schmidt, über den Zweck der Spendensammlung informiert und auf ihren Dienst eingestimmt worden. Die Wengeraner und Esborner Sternsinger beteiligten sich an der 68. bundesweiten Aktion Dreikönigssingen unter dem Motto „Segen bringen, Segen sein. Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“, die vom Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) getragen wird. Jährlich können mit den Mitteln aus der bundesweiten Aktion mehr als 2000 Projekte für benachteiligte Kinder in rund 110 Ländern in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt werden.
Beide Tage starteten für die Sternsinger mittags um 12 Uhr mit einer warmen Mahlzeit im Gemeindezentrum von St. Liborius als Stärkung für die kommenden Stunden. Beim Entsendungsgebet am Samstag, 11.1., wurden die Mädchen und Jungen im Gemeindezentrum für ihren Dienst gesegnet. Viele Male haben sie dann ihr Lied gesungen und den Segensspruch 20*C+M+B+26 („Christus Mansionem Benedicat“, also „Christus segne dieses Haus“) über den Türen angebracht. Dabei wurden erneut etwa 675 Haushalte aufgesucht. Wer nicht angetroffen wurde, erhielt wieder einen „Segensbrief“ mit dem Segensaufkleber und weiterem Informationsmaterial in den heimischen Briefkasten.
Die Sammelbüchsen waren am Ende des Tages bei allen Gruppen jeweils recht gut gefüllt, wobei mittlerweile auch online per Smartphone-App gespendet werden kann. Das Ergebnis des Engagements stellt – zuletzt auch dank einer großen dreistelligen Einzelspende – einen neuen Spendenrekord dar: 10.107,50 Euro für Not leidende Kinder in aller Welt kamen bei der diesjährigen Sammlung in St. Liborius zusammen.
Allen Sternsingern, den erwachsenen Helferinnen und Helfern und auch den vielen großzügigen und regelmäßig hilfsbereiten Menschen in Wengern und Esborn sei an dieser Stelle nochmals ein herzliches „Dankeschön“ gesagt!
Beate Kamplade und Gerhard Schmidt
