„Mit Weihnachtsmusik im Hintergrund und einer gemütlichen Stimmung zum 1. Advent wollten wir bei Kaffee und Kuchen die ruhige Zeit einläuten“, sagt Meinolf Melcher, der im Jahr 2025 den Krippenbaukurs geleitet hatte, nachdem der eigentliche Krippenbaumeister Hans Jürgen Bartsch verstorben ist.
Am Samstag und Sonntag, 29. und 30. November 2025, war es dann soweit. Der Gemeindesaal war weihnachtlich dekoriert und die Besucherinnen und Besucher konnten 35 heimatliche oder orientalische Krippen, teilweise in Laternen gebaut, bestaunen – darunter zehn Krippen, die im Jahr 2025 gefertigt wurden. Auf einer Leinwand wurden weitere Krippen der letzten Jahre gezeigt. Beide Tage waren sehr gut besucht.
Ein Teil der Einnahmen konnten an den Verein: Pastor Dominic hilft e.V. gespendet werden.
Die Krippenausstellung der Gemeinde hat eine lange Geschichte und ist auch ein Alleinstellungsmerkmal von St. Liborius Wengern.
Vor mehr als 35 Jahren wurde der Krippenbaukurs begonnen mit einer anschließenden Krippenausstellung. Mehr als 250 Krippen wurden in diesen Jahren im Keller des Gemeindezentrums von kleinen und großen „Künstlern“ gebaut.
Die Zukunft dieser liebgewordenen Tradition ist aber ungewiss; Nach dem Tod des Krippenbaumeisters Hans Jürgen Bartsch muss die Gemeinde St. Liborius sich die Frage stellen: Was machen wir? Brechen wir alles ab? Machen wir den Keller zu? Im Jahr 2026 wird noch einmal Meinolf Melcher, der auch über 30 Jahre Erfahrung im Krippenbau hat, den Kurs leiten, aber wie danach die Zukunft aussieht, ist noch ungewiss.
Die Gemeinde St. Liborius in Wengern ist auf jeden Fall auf der Suche nach einem/einer potentiellen Nachfolger oder Nachfolgerin, der/die sich vorstellen könnte, einen Krippenbaukurs zu leiten.
Interessenten melden sich bitte bei: Meinolf Melcher ([email protected] oder 01722826244)
Text und Fotos: Meinolf Melcher
