…so lautete das Thema des Wortgottesdienstes für Groß und Klein am 21. September 2025 in der St. Liborius Kirche. Grundlage bildete das Evangelium vom Tage nach Lk 16, 1-8, die Geschichte vom klugen Verwalter.
So klug war der Verwalter wohl nicht, hatte er doch das Vermögen seines Herrn verschleudert. Seine Entlassung aus diesem Grunde stand bevor. Er hatte Angst vor einer ungewissen Zukunft und wollte sich die Gunst seines Umfelds sichern, indem er den Schuldnern seines Herrn einen Teil ihrer Schuld erließ. Im Evangelium lobte der Herr die Klugheit des unehrlichen Verwalters.
Das Problem für das Vorbereitungsteam des Wortgottesdienstes war: Wie sollte der Inhalt dieses Evangeliums kindgerecht dargestellt werden? Es geht um Geld. Den Kindern wurde die Bedeutung des Geldes und seine Notwendigkeit im täglichen Leben anhand eines interaktiven Spiels vor Augen geführt: Ein Ferienflieger muss auf einer einsamen, unbewohnten Insel notlanden.
Was ist jetzt wichtig für das Überleben? Die Kinder zählten auf: Wasser, Nahrung, Unterkunft. Geld zählte nicht dazu, da man für Geld auf dieser Insel nichts kaufen kann, so dass evtl. vorhandenes Geld nichts zum Überleben beitragen kann.
Karsten Thiele vom Vorbereitungsteam gelang es, die Aufmerksamkeit der Kinder zu fesseln und ihnen die Bedeutung ihrer Lage nach der Notlandung klar zu machen.
Die Aktion war wieder wie bei den voraufgegangenen Wortgottesdiensten eingebettet in den Ablauf eines (Wort-)Gottesdienstes mit Kyriebitten, Gloriaruf, Credo, Fürbitten, Vaterunser, Austeilung der hl. Kommunion und dem Schluss-Segensgruß, alles unter Mitwirkung der Mitglieder des Vorbereitungsteams. Die Lieder aus dem Schwerter Liederbuch wurden mit der Gitarre begleitet von Christa Bunse und Meinolf Melcher.
Mit der Ankündigung des nächsten Wortgottesdienstes für Groß und Klein am 7. Dezember 2025, 11:00 Uhr, in St. Liborius erging die Einladung aller Gottesdienstteilnehmer zum anschließenden Gedankenaustausch im Gemeindezentrum bei Kaffee, Kaltgetränken, Kuchen und Würstchen.
Bildunterschrift: Der Mittelgang der Kirche wurde zum Inneren eines Flugzeugs umfunktioniert. Das Taumeln des Flugzeugs vor der Notlandung wurde durch Bewegungen der Kinder nach links und rechts, rauf und runter, simuliert, die Insel war in Sichtweite. Um den Altar herum waren der Strand mit Muscheln, das Wasser mit Fischen und ein Zelt für die Unterkunft aufgebaut, um realitätsnah zu wirken.
Text und Foto: Werner-Georg Kölling
