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Pfarrwallfahrt bei herrlichstem Spätsommerwetter

Foto zeigt den Haupteingang zur Zisterzienser-Klosterkirche St. Marien in BO-Stiepel
Zisterzienser-Klosterkirche St. Marien in BO-Stiepel

Fünf Pilgerinnen und Pilger aus St. Josef und acht aus St. Januarius haben sich am 20. September 2025 vormittags auf den Weg zum Zisterzienserkloster nach Bochum-Stiepel gemacht. Die dortige St. Marien-Kirche war Ziel der diesjährigen Pfarrwallfahrt.

 

Weil der Pilgerweg von Haßlinghausen aus in gewisser Weise der Kohle folgt - als erstes Nahziel wird das Mundloch des Erbstollens der Zeche Stock und Scherenberg in Hiddinghausen aufgesucht -,  haben sich die fünf Personen zum Gruppenfoto am Kohle-Förderwagen aufgestellt. Die Morgensonne, die einen hochsommerlich warmen Tag bescheren wird, drängte sich gerade hinter dem Kirchturm hervor. Und nach einem gemeinsam gebeteten "Vater unser" starteten die Pilger und Pilgerinnen mit kräftigem Schritt Richtung Bochum.

 

Von Niedersprockhövel aus verlief die Route im Wesentlichen entlang des Pilgerwegs des Bistums Essen. An Haus Kemnade wurde eine Mittagsrast eingelegt, bevor es an der Ruhr entlang bis zur Kosterbrücke und dann durch den Klosterwald hinauf nach Stiepel ging, wo die Wanderer bei herrlichstem Wetter und fast schon zu warmen Temperaturen gegen 15 Uhr ankamen. Dort konnten sie sich im Pilgercafé bei Kaffee und Kuchen stärken. Auch etliche Gläubige aus den Gemeinden waren bereits eingetroffen. Die Messdienerinnen und Messdiener hatten den Tag im "Lasertag" Bochum verbracht und in einer Pizzeria die Zeit bis zur Pilgermesse überbrückt. Diese zelebrierte Pfarrer Holger Schmitz um 16 Uhr vor etwa 60 Gläubigen. Nach dem Schlusssegen fand noch eine Marienverehrung statt.

 

Text: Manfred Berretz, Ulrich Kestler

Fotos: Manfred Berretz, Nicolas Kramer, Ronald Mayer, Ulrich Kestler

 

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