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Osternacht 2024 in St. Josef gefeiert

„Lumen Christi“

Foto zeigt Prister und Messdiener zu Beginn der Osternachtfeier auf dem Kirchplatz zur Bereitung der Osterkerze
Beginn der Osternachtfeier auf dem Kirchplatz mit der Bereitung der Osterkerze

Das Licht Christi in die Welt hinauszutragen, das ist der Auftrag, der in dieser Nacht an die Christenheit ergeht.

 

Nach Bereitung der Osterkerze um 21:00 Uhr auf dem Kirchplatz u. a. mit den fünf Wachsnägeln, die die Wunden Jesu in seinen Händen, Füßen und in seiner Seite symbolisieren, hat Pastor Dominic Ekweariri mit dem Licht des mit Steinen geschlagenen Feuers die große Osterkerze 2024 entzündet und durch Diakon Thomas Becker in die Kirche hineintragen lassen.
Während der dreimaligen Rufe „Lumen Christi“ beim Einzug in die Kirche verteilten die Messdiener das Licht an die in der Kirche wartenden Gläubigen, so dass zu Beginn der Hl. Messe bis zum Gloria der Kirchenraum allein durch das Leuchten der vielen Kerzen erhellt wurde.
Erfrischend lebendig und auf die heutige Zeit bezogen, stellte Becker in seiner Predigt die Symbolik der Auferstehung Jesu dar. Dabei machte er deutlich, dass auch für uns der Tod nicht das Letzte ist, sondern wir Christen ganz fest an ein Weiterleben nach dem Tod glauben dürfen, so wie Christus seinen Tod überwunden hat und nach drei Tagen auferstanden ist.
Den zahlreichen Gottesdienstbesuchern dankte Pastor Ekweariri am Schluss der Hl. Messe für ihr Engagement, ihre Mitfeier dieses doch etwas längeren Gottesdienstes mit vier Lesungen, dem Beten der langen Allerheiligenlitanei, der Taufwasserweihe und der Segnung der Ostereier, die am Ausgang den Gläubigen überreicht wurden. Seine den Gemeindemitgliedern ausgesprochenen Osterwünsche erwiderten die Anwesenden sehr gerne.
Draußen auf der Kirchwiese hatten die Pfadfinder das große Osterfeuer mit der Flamme der Osterkerze entzündet. Hier versammelten sich zu später Stunde noch zahlreiche Gläubige am wärmenden Feuer zu einem kurzen Gespräch bei frischer Bratwurst und einem kühlen Getränk.

Text und Fotos: M. Berretz
(Berretz)