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Jeder achte auch das Wohl der anderen

Gedanken zum Erntedankfest

Mit Feldfrüchten geschmückter Altar
Mit Feldfrüchten geschmückter Altar

Am diesem 26. Sonntag im Jahreskreis, der auf das Erntedankfest fällt, heißt es in der zweiten Lesung u. a. "Jeder achte nicht auf das eigene Wohl, sondern auch auf das der anderen!"

Diesen Gedanken aus dem Brief an die Philipper hat Diakon Thomas Becker in seiner Predigt aufgegriffen, um den Gottesdienstbesuchern vor Augen zu führen, dass es für das Gemein- und Eigenwohl ganz wichtig ist, nicht in erster Linie sich selbst, sondern die Mitmenschen in den Fokus aller Überlegungen mit einzubeziehen.

Zwar könne man sich gegen viele verschiedene Unbillen des Lebens versichern, aber ein Schutz vor Krankheit, Unfall, Not oder Tod seien diese Versicherungen nicht, sondern sie träten ja erst ein, nachdem z. B. ein Unfall geschehen ist. Um aber den Unfall zu verhindern, sei es beispielsweise im Straßenverkehr notwendig, Rücksicht aufeinander zu nehmen, den anderen zu achten und auch dessen Wunsch nach seinem eigenen Wohlergehen nicht zu vergessen.

Auch der ehrliche Dank für all´ die zahlreichen guten Gaben, die wir gleichsam als selbstverständlich ansehen, sollte an einem Tag wie diesem Erntedankfesttag in den Blickpunkt gerückt werden.

 

Um diesen Dank zu unterstreichen, hat Pastor Wieland Schmidt als Leiter der Hl. Messe die vor dem Altartisch liebevoll dekorierten Feldfrüchte stellvertretend für alle anderen Früchte gesegnet. Und in den Fürbitten kam der Wunsch zum Ausdruck, allen Menschen dieser Erde ein Leben in Frieden, Zufriedenheit und Gesundheit zu ermöglichen.

 

Text und Foto: M. Berretz

(Berretz)