Arbeitskreis 

Ökumene


Ökumenische Andachten im Licht der Farbmeditationen

 

An den vier Donnerstagen im Advent begeisterte die farbig illuminierte Evangelische Dorfkirche die Besucher. Das Zusammenspiel von Licht, Texten und Musik ließ die Gottesdienstteilnehmer innehalten und erspüren, welche Botschaft uns die Farben mit auf den Weg durch den Advent geben können.

 



Foto: Wilfried Witulski

 

Am ersten Abend erstrahlte die Kirche in Grün. Grün begegnet uns im Tannengrün des Adventskranzes. Grün symbolisiert Hoffnung und Leben, Wachsen und Gedeihen.

Am zweiten Abend leuchtete die Kirche in Rot. Rot ist als Warn- und Signalfarbe in unserem Alltag verankert, aber auch als Farbe der Liebe und des Miteinanders.

Am dritten Abend war die Kirche in Rosa/Violettes Licht getaucht. Rosa wird verbunden mit Kleinmädchenromantik, steht aber auch für „Gaudete“ - „Freuet euch“. Violett gilt als Farbe des Feminismus, aber auch der Macht und Unmoral. Uns sehr vertraut ist Violett als liturgische Farbe des Übergangs im Advent und der Fastenzeit.

Am letzten Abend umgab die Gottesdienstbesucher gelbes Licht. Gelb steht für Gier, Falschheit und Schande, aber auch für Wärme und Lebensfreude, verkörpert durch Sonne und Sterne. Sterne dienen zudem als Orientierungspunkte.

Alle Andachten endeten mit dem gemeinsam gesungenen Kanon „Mache dich auf und werde Licht“.

 

Die Mitwirkenden Julia Mehl (Meditationstexte), Susanne Kamplade und Reinhold Knofius (Gitarre und Gesang) standen zudem noch vor der großen Herausforderung der Erkältungswelle, so dass einmal Pastor Michael Waschhof am Klavier die Musiker unterstützte und Meike Bolte in der letzten Andacht die Meditationstexte vortrug. 

Im Anschluss an die Andachten nutzten viele Gottesdienstbesucher das Angebot, bei einem Glas Punsch oder einer Tasse Tee ins Gespräch zu kommen.

 

Allen Mitwirkenden ein herzliches „Dankeschön“.

Für den Ökumenekreis

 

Hildegard Schwier

 

Fotos: Wilfried Witulski



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